Bedienungsanleitung

BESTIMMUNG DES FAHRRADANHÄNGERS
Der Extrawheel-Anhänger ist zum Schleppen durch beliebiges Fahrrad mit Raddurchmesser von 26, 27 oder 28", sowie zur Beförderung von Ladungen mit dem Gesamtgewicht von weniger als 30 kg bestimmt. (Das Fahrrad kann zusätzlich auf herkömmliche Art und Weise belastet werden).

 




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VERPACKUNGSINHALT:
(1) Anhängerrahmen mit angebrachtem Rad, Schutzblech und darauf aufgespanntem Stoffüberzug sowie mit einem Mast mit Sicherheitswimpel, festgebunden mit einem Sicherungsgummi, (2) Haken (Gabel), (3) Schnellverschluss der Nabe und zwei Muttern, (4) Inbusschlüssel, (5) vorliegende Bedienungsanleitung.

ANPASSEN DES FAHHRADS AN DEN ANHÄNGER
Die Muttern (oder der Schnellverschluss der Nabe), die das hintere Rad des Fahrrads befestigen, sollen gegen die im Set enthaltenen
ähnlichen Bestandteile mit kugelförmiger Endung ausgetauscht werden (Ringschlüssel 15mm). Dies wird nur einmal gemacht – späteres Ankuppeln und Abkuppeln des Anhängers erfolgt blitzschnell. Es ist hier zu beachten, dass das Rad fest am Fahrrad befestigt sein soll

VORBEREITUNG DES ANHÄNGERS
Die Öffnung der Hakenarme (Gabelarme) ist so eingestellt, dass die Breite mit den meisten gängigen Fahrrädern übereinstimmen sollte. Diese Einstellung soll jedoch überprüft werden, indem der Haken (Gabel) nur einseitig auf einem der Gelenke am Fahrrad angehängt wird. Auf der anderen Seite des Rads sollte der Haken den Fahrradrahmen von außen berühren, und zwar so, dass beim Anhängen des Hakens auf dem anderen Gelenk die Spannkraft im Abstand von ca. 3 cm (±0,5)bewältigt werden müsste, welcher der Höhe der Gelenkmutter gleicht.

Sollte dieÖffnung der Arme anders sein,  so sind die Muttern mit dem Inbusschlüssel zu lockern, die Arme entsprechend einzustellen und anschließend fest zu verschrauben, ohne dass die Schrauben gerissen werden (die Gewinde müssen immer geschmiert sein). Die Arme des Hakens (Gabel) lassen sich bequem verschrauben, wenn sie an eine ebene Fläche angelegt werden. Es empfiehlt sich, den Haken so zu befestigen, dass die aneinander klemmenden Ringe mit möglichst größter Fläche aneinander anliegen – d.h. so, dass sie in einer Ebene liegen.

Die oben beschriebene Tätigkeit wird bei jedem Fahrrad nur einmalig ausgeführt – späteres Ankuppeln und Abkuppeln des Anhängers kann demnach sekundenschnell erfolgen.

Anschließend soll der Haken (Gabel) auf den Anhänger aufgesetzt werden. Dabei ist zu beachten, dass bei der Bewältigung des elastischen Widerstands der Gelenkquerholm an der Zuggabel nicht angekratzt wird. Zum Schluss ist der Wimpelmast im Mastsitz amSchutzblech anzubringen.

ANKUPPELN DES ANHÄNGERS AN DAS FAHRRAD
Mit gewisser Geschicklichkeit kann es blitzschnell erfolgen. Stellen Sie sich links von dem Anhänger, halten Sie den Rücken seines Schutzblechs mit der rechten Hand und den linken Hakenarm (Gabelarm) mit der linken Hand, dann rücken Sie das hintere Rad des Fahrrads zwischen die Hakenarme hinein und schieben den Anhänger zu. Danach neigen Sie den Anhänger zu sich, so dass der linke Hakenarm (Gabelarm) den Fahrradrahmen und die Befestigung von unten umgeht, und anschließend hängen Sie ihn an den kugelförmigen Gelenken auf – zuerst den rechten Hakenarm und dann, beim Geradestellen des Anhängers, den linken Hakenarm. Der elastische Widerstand wird bewältigt, indem Sie am linken Hakenarm ziehen, während der Daumen der linken Hand am Hebel des Schnellverschlusses der Nabe oder des Rahmens gestützt wird.

SICHERHEIT UND BETRIEBSANWEISUNGEN

- Die Ladung soll auf beiden Seiten möglichst gleichmäßig verteilt werden, das Netz mit den Spannklammern gestrafft, wie auf der am Stoffüberzug aufgenähten
Abbildung zu sehen ist.t.
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-Der Anhänger erreicht optimale Stabilität, wenn die schwereren Ladungen zuerst eingepackt werden, d.h. sie werden sich tiefer als die anderen befinden.

-Es ist gefährlich, Ladungen, die wegen ihrer Maße und Form aus dem Anhänger herausfallen könnten, scharfe Kanten haben, oder schwerer als 30 kg sind, auf Wegen zu befördern, die von anderen Straßenbenutzern befahren werden.

-Zu Ihrer eigenen sowie zur öffentlichen Sicherheit beachten Sie, dass der Anhänger mit dem Sicherheitswimpel gekennzeichnet wird (zu diesem Zweck ist der Mast mit dem Sicherungsgummi befestigt, der einen Mastverlust verhindert).

-Der Anhänger kann mit Wasser und herkömmlichen Waschmitteln, wie Seife oder Haushaltsreiniger, gewaschen werden.

-Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass die aufgenähten Reflexetiketten und der Wimpel sauber sind. Der Wimpel soll von Hand gewaschen werden, ohne die Halterungsgummis zu entfernen.

-Auf keinen Fall dürfen Sie sich auf das Schutzblech setzen. Dies kann zur Beschädigung des Schutzblechs führen.

-Es ist zu beachten, dass härtere Ladungen bei der Beförderung von dem Stoffüberzug ferngehalten werden, insbesondere an diesen Stellen, wo der Überzug mit dem Anhängerrahmen in Berührung kommt. Es können Kleidungsstücke oder sonstige weichen Einlagen verwendet werden. Dadurch wird das Durchscheuern oder Durchreißen des Überzugs verhindert.

-Bei extremer Belastung des Anhängers kann sich die freie Kante des Überzugs am Rad abscheuern. Dies kann verhindert werden, indem das die Netze zusammenziehende Seil fester gestrafft wird. Film sehen

-Bei leeren oder fast leeren Netzen kann sich das straffende Seil lockern. Dies kann durch die Auflösung der durch das Seil gebildeten Schlaufe verhindert werden, und zwar indem Sie das Seil am Knoten halten, der es mit der Klammer verbindet, und es durch die Öse der Klammer nach außen ziehen. Film sehen



-Der Tragegurt kann sowohl zum Tragen des belasteten Anhängers als auch zur Anbringung der zusätzlichen Ladung dienen.

-Wenn die kugelförmigen Gelenkflächen für längere Zeit nicht benutzt werden, sollen sie mit Öl oder Schmierstoff vor Korrosion geschützt werden.

-Sollten Sie Zugang zum Rad brauchen (z.B. um es abzunehmen oder am Rahmen zu befestigen), können Sie die freien Kanten des Überzugs aus den hakenförmigen Ausleger hinausziehen – indem Sie den elastischen Widerstand bewältigen – und nach außen ziehen.

-Die Konstruktion des Hakens ermöglicht automatische Abkupplung des Anhängers beim Unfall. Ein UNERWÜNSCHTES Abkuppeln des Anhängers kann dagegen durch folgende Faktoren verursacht werden (außer Überlastung): 1. Rückwärtsfahren bei großer Beugung des Gelenks, ohne dass dabei das Fahrrad nach innen gebeugt wird. 2. Befestigung der mit Sand oder Erde verschmutzten Gelenke. 3. Auffahren unter einem sehr scharfen Winkel auf solche Hindernisse wie Bordsteine. Wenn Sie jedoch die „Drei Punkte“ beachten, können Sie das unerwünschte Abkuppeln verhindern

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